verlangsamte Bewegungsabläufe

Du kommst nach Hause. Vor der Eingangstür bleibst du stehen.
Das war es was du heute wolltest.
Du holst Luft und atmest noch lauwarme Luft ein. Müsste sie nicht kälter sein?
Es dämmert, der Bewegungsmelder schaltet sich aus. Du hebst schwer die Hand
um ihn wieder zu aktivieren. Das Licht hellt die Umgebung wieder auf,
gleichzeitig wird es dunkler am wolkenlosen Himmel. Sind das Sterne am Himmel?
Der ist schmal. Zu oder Abnehmend?
Kalt ist dir nicht. Der Schweiß wärmt noch. Eine Frage der Zeit.
Du atmest aus. Nebel umgibt deinen Kopf, deine Brille beschlägt. Ist doch kühl!
Du bückst dich. Dein Rücken macht sich bemerkbar. Es knackt irgendwo.
Die Finger sind kalt. Die Doppelschleife wird zur Aufgabe die du schaffen musst.
Eine geschafft. Vor der zweiten nochmal gestreckt und die Schultern nach hinten gedrückt. Es knackt.
Gebückt. Die zweite geht einfacher. Schweiß tropft vom Kopftuch auf die Fussmatte.
Es war ein guter Tag, mit einem guten Abschluss. Die Haustür öffnet sich.
„Kommst du heute nochmal rein, du stehst seit 10 min. vor der Tür.“
Die durchgeweichten Klamotten in die Ecke.
Die Dusche wärmt den doch kalt gewordenen Körper.
Zufriedende Erschöpfung. Ein schönes Gefühl.

Es ist spät. Der Lauf war gut.

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Über meinzu

noch einer mehr der was los werden will
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