Twente – Schalke, „Pappnasen“ nach Karneval

Der FC Schalke 04 verlor ein Duell auf Augenhöhe bei Twente Enschede, durch eine Fehlentscheidung des Schiedsrichter und seiner Assistenten in der 61. Minute. Der schottische Unparteiische entschied bei einem Laufduell zwischen Joel Matip und Luuk de Jong (war er es auch; der gefallen ist? – blätter, blätter) auf Strafstoß und eine rote Karte als Notbremse. Dies war eine Fehlentscheidung, wie man sie auch ohne eine einzige Zeitlupe hätte sehen müssen.  3 Paar Augen die in umittelbarer Nähe, die Situation vollkommen falsch eingeschätzt haben.

Vielleicht Foul (wie bei Torsten im Königsblog beschrieben), dann vielleicht Rot aber niemals im Strafraum, never ever.

Unser Manager Horst Heldt hatte für die „drei Pappnasen“ folgendes Statement übrig:

„Jeder sieht, dass der über seine eigenen Beine fällt. Und da stehen drei Pappnasen und sehen es nicht“, meckerte er in Richtung des Schiedsrichtergespanns, „und dann gibt es noch einen Torrichter. Ich weiß gar nicht, was der macht. Nichts, das ist Beschäftigungstherapie. Das macht keinen Spaß, wenn man so Amateure am Rand stehen hat. Diese Entscheidung ist eine Vollkatastrophe.“

Christian Fuchs sah die Wiederholung direkt nach dem Spielende im Interview beim Bezahlsender und fing an zu lachen. Einen ernsthaften Kommentar konnte er dazu nicht mehr bringen.
Trainer Huub Stevens antwortete auf eine niederländische Frage auf deutsch, seine Muttersprache wollte er nicht mehr benutzen. (Sonst hätte er sich wahrscheinlich um Kopf und Kragen geredet)

„Ich bin wütend“, begründete Stevens, „wütend auf alle, auf die ganze Welt. Und ganz besonders auf einen schottischen Herrn namens Craig Thomson, der Schalke am Donnerstag im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League beim FC Twente Enschede um eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel gebracht hatte.“ „Das war der Pfiff des Tages, ach was, des Jahres“, schimpfte Stevens.

Am Fernseher verfolgte ich eine gut beginnende Gastgebermannschaft. Enschede bestimmte 20 Minuten lang das Spiel hatte eine Torchance, nutzte diese allerdings nicht.
Je länger das Spiel dauerte, desto mehr festigte sich die geschwächte Schalkerformation. Einsatzwille und Zweikampfstärke waren stärker als in den letzten Partien.  Mit einwenig Glück, hätte J. Jones sogar die Führung erzielen können. Mehr fand in der Offensive aber auch nicht statt. Torszenen waren auf beiden Seiten Mangelware, dafür gab es Fehlpässe, Zweikämpfe und hin und wieder einige schöne Kombinationen ohne nennenswerten Erfolg.
Mit einer Nullnummer hätte sich wahrscheinlich keiner der beiden Mannschaften beschwert.

Nach der 61. Minute und mit nur noch 10 Mann, standen die Schalker sehr tief und defensiv. Was mir positiv auffiel, die Schalke agierten gut und häufig mit zwei Mann beim ballführenden Mann, wesentliche Verbesserung zu den Spielen davor. Nicht immer schön anzusehen, aber effektiv.

So nahmen wir aus den Niederladen zwar eine Niederlage mit, die im Rückspiel durchaus gedreht werden kann. Twente Enschede hätte ich mit nach der Vorstellung in der Ehrendivison, deutlich stärker vorgestellt.

Das wird, bestimmt.

 

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noch einer mehr der was los werden will
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