Schalke – Hertha : Das Spiel

(Diese Eintrag ist zeitlich gesehen – veraltet)

Unser letztes Heimspiel war bis zum Donnerstag vor dem Spiel, in unseren Köpfen ein fast normaler Spieltag. Es ging wie immer um eine Entscheidung für den FC Schalke 04 (wie verabscheue ich diese Spiele), entweder direkt Champions League spielen oder doch der Umweg über die Quali zur Champions League; sprich Platz 4.

An diesem Donnerstag wurde mein lieber Herr von seinem FullTime Job entbunden und darf sich ab sofort auch als Rentner samstags morgens bei dem großen Discounter an die Kasse stellen und Kleingeld aus der Geldbörse kramen. Herzlich Willkommen zur Rente. Da es bei solchen Verabschiedungen auch immer viele Geschenke gibt. Freuten wir uns beide auf einen Besuch im Oberrang und der inklusiv Bewirtung im Tibulsky. Die Freude war groß, nicht nur beim Rentner.

Die zwei anderen Dauerkarten fanden recht schnell neue Kurzzeitbesitzer unter Freunden, wobei die Bedingung war das wir chauffiert werden mussten. Wer trinkt schon gerne Wasser im Tibulsky!

So starteten wir etwas früher als sonst, zu viert, in Richtung Gelsenkirchen. Von den Freunden verabschiedet, ging es für uns noch ein kleines Stück um die geliebte Heimspielstätte. Den Einlass am Tibulsky gemeistert (wer kommt auf die Idee uns zwei als Firma anzumelden, ach stimmt es war ne Frau. Der Einlass dauerte gefühlte 10 Minuten bis der verkleidete uns auf der Gästeliste gefunden hatte.)

Nette Atmosphäre, gutes Essen und genügend an flüssigen Mitteln um den immensen Durst zu löschen. Schön dort, aber auf Dauer nichts für uns. Mann gibt sich viel Mühe aber ein Fußballflair kommt bei mir nicht auf.
Unsere Tageskarten führen uns in Block 51, leicht gepolsterte Sitze, gute (Weit)sicht. Unsere Heimspielstätte ist von hier oben gesehen schon ein Riesenteil. Sonst sitze ich in Reihe 6 – was für ein Höhenunterschied!

Zum Spielt selber kann ich nicht viel sagen, das Veltins war zu lecker und viel zu günstig. Der Gerstensaft floss in unüberschaubaren Mengen. Das man so früh in der Halbzeit schon auf Klo muss, ist wohl bei manchen normal. Was habe ich mich erschrocken, wie voll der Flur ist, haben die Leute keinen Bock auf Fußball oder war der Bierdrang so groß.
Zurück zum Spiel, nachdem der Vorsprung gr0ß genug war und die Berliner sich aufgegeben hatten, warteten wir nur noch auf ein Tor von Raul. Wenn sich ein großer von der Bühne verabschiedet, macht er auch eine Bude. Und er machte sie, ab diesem Zeitpunkt war alles gerichtet für eine wunderbare Verabschiedung (dazu später mehr).

Der restliche Nachmittag plätscherte so dahin und in der 85 Minuten verabschiedeten wir uns -Wohin? Das Veltins floss auch während der nächsten 1 1/2 Stunden durch unsere schon wieder arg trockenen Kehlen.
Super gelungener Tag und ein noch schöneres Fußballfest. Gänsehaut inklusive.

Dank an die netten Sponsoren und die Fahrer.

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Über meinzu

noch einer mehr der was los werden will
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